Neustes Projekt: Water 4 All!

Hallo und As salamu alaikum meine Lieben,

Es ist mal wieder Zeit für einen Neuanfang bei den Germali´s: Ich möchte mich dafür einsetzen, dass mehr Menschen in Afrika Zugang zu sauberem Wasser haben! Denn ohne Wasser ist ein lebenswürdiges Leben nicht möglich, MIT Wasser allerdings kommt der Fortschritt wie von alleine!

Meine Erfahrungen mit Wasserarmut

Ich erinnere mich noch genau, wie uns in den Dürre-Perioden Somalias das fließende Wasser ausging. Meißtens kam es irgendwann in der Nacht wieder, aber das auch nur bis zum Morgen, wenn die knallend heiße Sonne wieder hervor lugte. Also ließen wir die Wasserhähne in unseren 4 Toiletten Abends offen und stellten einen Bottich darunter. Wenn wir mitten in der Nacht dann vom Wasserstrahl aufwachten, füllten wir alle Bottiche die wir finden konnten.

Bei einem 15-Personen Haushalt hielten diese Wasserreserven jedoch nicht lange an- wenn es gut ging, bis zur Mittagshitze, während der man um eine Dusche nicht drumherum kam!

Entscheidender Unterschied…

Wir hatten jedoch den Luxus von extra angefahrenem Trinkwasser, welches in einen 100-Liter Behälter geschüttet wurde und wir nur nach zu bestellen brauchten. Zudem hatten wir ebenfalls den Luxus eines Brunnens, mit dessen Wasser wir Wäsche waschen und kochen konnten. Alhamdulillah für diese Gabe, die Millionen anderer Menschen im Lande nicht hatten!

Unser Brunnen mit den Bottichen im Hintergrund, die drauf warten, gefüllt zu werden.

Und trotzdem…

Manchmal konnten wir jedoch auch kein Brunnenwasser mehr finden, das ohnehin nur nachts angefahren werden konnte, damit die Tiere tagsüber was zu trinken hatten. Das hieß für uns, keine Kleider waschen zu können und mit teurem Trinkwasser kochen zu müssen. Aber immerhin dauerten solche Zustände nicht länger als ca. eine Woche an!

Was ist, wenn…?

Was ist nun aber, wenn man weder Trinkwasser- noch Brunnenwasser zur Verfügung hat, geschweige denn salziges, doch reines Leitungswasser? Was ist, wenn da nur eine braune Brühe auf dich wartet, von der du dir bewusst bist, sie könnte deinen Tod bedeuten?!?

Längst nicht alle haben es so gut wie wir!

Was kann ICH dagegen tun?

Dieses Gefühl, Wasser im Überfluss zu haben, während andere wegen Knappheit sterben müssen, ließ mir keine Ruhe. Doch hatte ich noch keine richtige Idee, wie ich helfen konnte. Mein Mann arbeitete in diesen Zeiten immer mit Hilfsorganisationen zusammen, verteilte Wasser in den entlegendsten Gebieten und sammelte fleißig Spenden. Aber was konnte ICH tun???

Beste Chance zum richtigen Zeitpunkt

Es dauerte seine Zeit, bis mir eine Lösung quasi „über den Weg“ lief: Vor etwa einem Monat las ich im Status einer Freundin die Anzeige über den Brunnenbau- sie fragte, wer mitmachen möchte, dafür Spenden zu sammeln!

Mein Kooperationspartner

Von dieser Freundin wurde ich zu einer mir ungünstigen Zeit schon einmal angesprochen. Doch diesesmal kam es für mich wie gerufen- meine Kinder sind nun vormittags betreut und ich war sowieso auf der Suche nach einer neuen Aufgabe!

Diese Aufgabe besteht darin, Spenden zu sammeln für so viele Brunnen wie möglich. Immer, wenn die Summe eines Brunnens zusammen kommt, geht das Geld an das Brunnenbau-Unternehmen Blue Hope in Tansania. Die setzen den Brunnen innerhalb weniger Monate um, wodurch das Leben tausender Menschen erleichtert wird.

Wieso ich mir sicher bin, dass dieses Unternehmen vertrauenswürdig ist?

  • Es wurde vor etwa 10 Jahren vom Mann meiner Freundin ins Leben gerufen, ich habe also einen persönlichen Bezug und sie haben reichlich Erfahrung;
  • Die Brunnen haben eine außergewöhnlich gute Qualität und werden den dortigen Bedinungen optimal angepasst;
  • Jeder Brunnen bekommt einen Namen, den die Spender bestimmen dürfen, dadurch wird für Transparenz gesorgt.
Ein Brunnen, der 50.000 Menschen mit Wasser versorgen kann!

Was hast DU davon, wenn Du spendest?

  1. Du rettest Menschen- und Tierleben!
  2. Du sorgst dafür, dass im armen Afrika eine Entwicklung möglich ist- denn durch Wasser kann auch die dortige Landindustrie und Marktwirtschaft angekurbelt werden!
  3. Eine „Sadaqah Jariyah“- d.h. eine Spende, die weit über Deinen Tod weiter bestehen bleibt!
  4. Beste Vorsorge für Dein Jenseits- Überleg´mal, wieviel Menschen täglich davon profitieren!
  5. Du kannst dem Brunnen unter bestimmten Umständen Deinen Namen verleihen!
  6. Du kannst den Brunnen aber auch für andere bauen lassen, z.B. einen verstorbenen Verwandten. So geht die Belohnung auf sein „Konto“!
  7. Du zeigst den dortigen Menschen, dass sie nicht allein gelassen werden mit ihrem Leid- Spenden von Mensch zu Mensch!
  8. …Und noch viel, viel mehr Vorteile!

Ins Leben rufen von „Water 4 All“

Ich ergreife gerne diese Gelegenheit, für so ein wunderbares Projekt zu werben und rufe deswegen „Water 4 All“ by The Germalis ins Leben. Ihr werdet hierüber die Möglichkeit und Chance haben, euch an daran zu beteiligen.

Einfacher geht´s nicht!

Ihr gelangt direkt über diesen einfachen Link zum Moneypool (auf PayPal), wo ihr die Höhe eurer Spende angebt. Daraufhin müsst ihr diese nur noch mit euren Log-In Daten bei Paypal bestätigen. Spenden war noch nie einfacher!

Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass mehr Menschen Zugang zum Leben haben- denn Wasser = Leben!

Ich bin wirklich gespannt, wie schnell wir unseren ersten Brunnen zusammen kriegen werden! Wir fangen erstmal mit dem einfachsten an (Wert: 1.300 Euro), der immerhin 1000 Menschen mit Wasser versorgen wird. Der erste Name wird dann auch „Water 4 All“ heißen, als Grundstein für viele andere (in shaa Allah), deren Namen ihr dann bestimmen dürft 🙂

Hier geht es zum Moneypool! Sei auch Du ein Teil der Veränderung!!!

Mögen unsere Spenden und guten Taten angenommen und vervielfacht werden!

Eure Khalisa Ve.

Werbeanzeigen

„Why especially Somalia?“ Or: My Way to There

„Why especially Somalia?“ Or: My Way to There.

„You live in…Somaaaliaa?!? Why???“ and „Whaaaat, how come…???“ – These are maybe the most common questions I have to answer, when I meet someone new. Yes, especially Somali people are surprised by hearing that a German sister moved BY CHOICE to this country, where most of them fled from!

To answer you these questions, I have to go back to 2009, when everything started…

 Once upon a time…

In the beginning of 2009 I was a fresh Muslima (only half year old, alhamduliLlah!). I had a very good friend, who came originally from Mogadishu, capital city of Somalia. She praised her home country so much: how beautiful this city has been (before the war), how fertile the earth, how tasty the fruits (no banana is like theirs!), how beautiful the ocean…and last but not least: how freely you can practice the Deen (religion, way of life) nowadays!

Moreover I could see in multiple videos from the Internet, that beside all that ongoing chaos, there was still a life going on in that country, which I was fascinated of.

Slowly but surely I developed the desire to move to such a country like Somalia. Because in Germany, my own home-country, I got insulted openly and some of the people told me to „go home where you come from!„. Through my Islamic clothes I became a stranger in my own home/city/country!

change1From all the Islamic countries I could go to, Somalia attracted me most. There you are nothing special as a Muslima, even with a full veil. The life was still a kind of simple, which doesn’t distract you from more important things. It reminded me on the history of the first Muslims, who used to live very simple and honest. At the same time, it still has a kind of mix between Arabian and African-flair, which makes life a very relaxed (and for me suitable) experience.

Not sooo easy…

Out of this fascination, I went together with my Somali friend and her German husband to Dubai, where we wanted to travel further to Somalia. But we were not very well financially prepared, as we did not evaluate what such kind of big shift needed. So I decided to go back and make a better, reasonable plan for this important venture.

dont give up dreams

Searching for Mr. Perfect

I realized that before I travel to Somalia, I needed to establish a family life. Because if you travel alone, you are an open victim to all. Beside that, together you´ll be stronger to face every difficulty in life. For that, I needed someone who understands my background and who had the same imagination of life.

There were some other chances for me to get married with from different nationalities, but I couln’d imagine that an Arab or other African would choose Somalia as our new home. That’s why my heart and mind sticked on the Somalis.

Since in my town I knew beside my friend only one Somali family, my friend asked her (half-) sister in Denmark, if she could search for me a suitable “Somali“ husband.

It might sound strange to some of you. The Muslims might think: „What? wasn’t she too shy for searching a husband by herself?“ But I didn’t have a choice, since I don’t have a Muslim family member who could have helped me with that huge task.

For a Non-Muslim it might even sound more strange! „What? How come, she let other people search a husband for her !?“- They may ask themselves.  For your information the Muslim marriage is similar to a „blind date“ from the Internet: you or someone close to you keeps the eyes open to find a suitable match for you. If they found one, you and the potential husband may talk to each other, in order to see, if you have a common understanding of the life, character, goals, etc. The only difference is, that a Muslim can only have a “physical“ contact and relationship with the other gender after they married.

However, my friend got the contact number of the Somali Imam in her sisters city. The Imam him self got the information that he will receive a call from Germany. My friend introduced her self to the Imam and asked him, if there was any suitable „match“ for me. After few weeks of search he found out, there wasn’t. He found some brothers but non of them was ready to move back to Somalia in the near future, which was my condition!

Bingo!

My friend knew that the Imam himself was living between Europe and Somalia as he already moved some of his children back to there, while he is preparing himself and the rest of his family  to move there soon.

Suddenly my friend got the idea to ask that Imam himself, if he would be interested in me. He answered, that he was focusing on finding someone else for me, therefore he needed to get a bit time to rethink in order to change his mindset concerning to this issue. He  mentioned that he had already 2 wives and a few children.

Around two days later, he gave us the answer: If I don’t mind about his big family, he would like to get to know me!

In the beginning the idea of the sister was a bit astonishing for me, but I got exited after when I got the answer of the Imam. The good thing with this brother was, that he had all his bigger children already studying in Somalia- so it was like an „insurance“ for me, that he really would move there after his study.  Moreover, he was educated in worldly things as well in the religion. All of this and more made him really interesting for me.

Closer to my dream…

dreamsFinally my husband came all the way to Germany. It didn’t needed much time to feel that we would be suitable for each other. So after a couple of days we got married. That was in the End of 2009 and I never regret my decision, thanks to God (alhamduliLlah)- now I had someone to share my dreams with and make them come true!

Our wedding was simple and easy, but also very multicultural and emotional. Even my beloved parents and my Grandma were present!

One month later I moved to Denmark and got to know the other wife of my husband. Actually I got to know her already before, when she welcomed me on the Phone into her family! We became best friends up to now (yes, we are only two right now)! Beside that, we made some nice trips to England (second home) and Canada (huge Somali Islamic Conference with 6.000 people, where my husband was a main speaker). I felt like conquering the world!

  …or not yet?

It was spring-time 2010, when we started to plan our travel to Somalia. But my in-laws were worried: „It is too dangerous in here for a white person, therefore I shouldn’t go there!“

My dream seemed to burst. Tears were falling from my eyes.

This encouraged my husband to give all his effort in order that I´ll be able to travel with him anyway in order to keep his promise as well to make my dream come true and our wish and  plan fulfilled. He was not in doubt about that I will fit to there.

dream

Let´s get started!

Despite all of the skeptical messages coming from Somalia, we took finally the decision to travel together.

When my experience to travel to totally new country is not so wide I couldn’t define what to take, what to not take, what’s important and what’s not.

The preparation for the travel was another challenge for me, as I was about to give up from a whole life that I knew since my childhood and choosed to face a knew, unknown one that I had no clue about it.

positive-change

In this article you got to know my prehistory and my reasons for getting that “crazy“ idea to travel to Somalia. It was out of my wish to be able to practice my religion freely, without being told I should go back to my country! But the world is much bigger than Germany, so I had to take the necessary step to change my surrounding…

If you like this article or want to comment or even share it with the world, you are very welcome 🙂

To be continued (in shaa Allah),

Khalisa from The Germali´s