Firdausa braucht nochmal Hilfe!

As salamu alaikum und Hallo ihr Lieben,

Heute geht es zum widerholten male um eine Frau, die ich Euch vor eineinhalb Jahren bereits hier vorstellte: Firdausa, meine blinde Nachbarin! Sie leidet seit zwei Monaten kontinuierlich unter einem 5 cm großen Tumor in ihrer Gebärmutter und hat nun die Möglichkeit, operiert zu werden. Vorausgesetzt, wir bekommen in kürzester Zeit genug Geld zusammen!!! Im Folgenden alle Details und unten der Link zum Moneypool.

Ihr ganzes Hab und Gut auf einem Bild: Bett, Leben aus Koffern, Lebensmittel. Nicht zu vergessen ihr Teppich und ihr Radio, ihr Ein und Alles!

Was bisher geschah…

Wie ihr Euch vielleicht erinnern könnt, ist Firdausa bereits mit 14 Jahren plötzlich erblindet. Womöglich aufgrund einer fiebrigen Infektion, die unbehandelt blieb. Seither wurde aus einem hübschen, hilfsbereiten Mädchen eine abhängige und von Schmerzen geplagte Frau. Denn die Blindheit allein war nicht ihr einziges Problem, nein- sie hatte kontinuierliche Nervenschmerzen, eine Schweißallergie (trotzdem bedeckt sie sich bei der Hitze- freiwillig) und andere Beschwerden.

Das ist aus Eurer Hilfe geworden

Mit Eurer Hilfe habe ich ihr 300 Dollar überreichen können, besser gesagt mein Mann brachte es von hier nach Somalia. Was ist also mit dem Geld geschehen?

  • Der Großteil des Geldes ging an einen Neurologischen Doktor einer privaten Klinik in Garowe. Dieser vollzog alle nötigen Untersuchungen, u.a. auch die MRT-Untersuchung. Wie Ihr folgenden Bildern entnehmen könnt, empfiehlt er allerdings eine Weiterbehandlung außerhalb Somalias…
  • Durch das Restgeld wurde Firdausa eine Zahnbehandlung ermöglicht, die sie sich seit Jahren nicht leisten konnte und durch die ihr nun erhebliche Schmerzen genommen wurden, alhamduliLlah.

An dieser Stelle möchte ich noch einmal tiefsten Dank aussprechen an jene, die sie finanziell unterstützt haben!!!

Kleiner Lichtblick

Ein weiterer Lichtblick für Firdausa war das 2 mal wöchentliche Training in der einzigen Physiotherapie Praxis der Stadt (ausführlicher Bericht im letzten Artikel über sie). Netterweise übernahm die Physiotherapeutin dafür die Kosten (10 Dollar pro Einheit) nachdem sie sah, wie schwer wir das Geld zusammen bekamen (teilweise mit Spenden aus Australien). Meine Co-Schwester brachte sie immer dorthin und nahm sie wieder zurück nachhause.

Jeder weiß, welchen Effekt Sport auf die Gesundheit und vor allem auch auf das Gemüt hat- so konnte auch Firdausa zum ersten Mal wieder besser schlafen und freute sich über ihre verstärkte Sicherheit beim Stehen und Laufen. Auch ihre Schmerzen am Körper ließen nach und ihr Gemütszustand verbesserte sich.

Dies ging solange gut, bis sie vermehrt Schmerzen im Unterleib bekam….

Das Leiden nimmt kein Ende

Zu all dem Leid, was Firdausa auf körperlicher Ebene bereits spüren musste, kam nun auch noch ein Tumor hinzu, der sich in ihre Gebärmutter einnistete. Erst wollte man abwarten, wie sich der Tumor entwickeln würde, doch vor 2 Monaten konnte sie die Schmerzen, die nun auch in den Rücken und die Nieren ausstrahlte, nicht mehr aushalten und ging erneut zur Frauenärztin. Tatsächlich war der Tumor auf 5cm gewachsen und sollte sofort operativ entfernt werden!

Eine OP steht an!

Das einzige Problem hierbei: in ganz Garowe (Stadt, in der Firdausa wohnt) gibt es KEINEN Frauenarzt, der diese OP vernünftig machen könnte!

Das bedeutet, sie müsste einen Flug zur Hauptstadt Mogadischu antreten, um dort operiert zu werden. Doch nicht nur das – sie bräuchte eine Unterkunft vor, während und nach dem Eingriff und viel schlimmer noch: sie bräuchte eine Begleitperson!!! Wie ihr seht, wären das unerbringbare Kosten!

Das Glück zum Greifen nah!?

Nun hat Firdausa aber das `Glück´, dass am 10.01. dieses frischen Jahres ein Frauenarzt aus Mogadischu nach Garowe kommt, der in der Lage wäre, sie zu operieren!!! Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, im ganzen Land herum zu reisen, um jenen Frauen zu helfen, die sich die Reise in die Hauptstadt niemals leisten könnten- genau solche also wie Firdausa!!! Was bedeutet das für sie? Sie braucht nur die OP zu zahlen, die Medikamente und die Unterbringung im Krankenhaus für 2-3 Tage danach!

Nichtsdestotrotz sind diese Kosten für sie und ihre Familienangehörigen nicht erbringbar. Denn 800 Dollar OP-Kosten und das ganze Drumherum sind beinahe so viel, wie sie für ein ganzes Jahr zur Verfügung haben, um ihr Überleben zu sichern!!!

Deine Hilfe ist gefragt!

Vor ein paar Tagen klingelte mein Handy sehr oft, leider immer im falschen Augenblick. Als ich 2 Tage später endlich zurückrufen konnte, erfuhr ich die neue Leidensgeschichte von Firdausa und wußte, dass ich ihr einziger Hoffnungsschimmer war (nach Allah natürlich!), der ihr die OP ermöglichen könnte.

Ich wußte natürlich auch, dass ich alleine sie nicht so unterstützen kann, wie ich das gern könnte und sie weiß das denke ich auch. Deswegen liegt die eigentliche Hoffnung ihrerseits auf der Gemeinschaft- auf DIR und mir!!! Sie zählt auf JEDEN von uns, dass wir ihr diese Op ermöglichen und so ihre Schmerzen gelindert werden, in shaa Allah!

Ein Zeichen Menschlichkeit

Ganz gleich, ob jung oder alt, ´arm´oder reich, Muslim oder nicht, … Dieses Schicksal einer alleinstehenden blinden Frau, welche unter Schmerzen leidet, geht JEDEN von uns etwas an! Darum bitte ich Euch: setzt ein Zeichen der Menschlichkeit und beteiligt Euch an ihrer Hilfe, wie es nur geht!!!

Hier geht es zu ihrem Moneypool!

Ich danke Euch im Namen Firdausa´schon jetzt und werde Euch auf dem Laufenden halten, in shaa Allah!

Eure Khalisa V.

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