Was wollen wir bezwecken?

Aufklärung – Erfahrung – Motivation

Dies sind unsere Hauptanliegen, die ich im Folgenden näher erläutern werde.

1. Aufklärung

Über Somalia gibt es bestimmt so viele Vorurteile wie über Frauenrechte im Islam. Kein Wunder. Zumal die Medien auch nur die eine Seite zeigen – im Islam die unterdrückten Frauen; über Somalia die Armut, Beschneidung der Frau, etc.
Schaut man jedoch hinter die Kulissen, so sieht man, dass die Frau im Islam zum ersten Mal Rechte bekam, wie zum Beispiel das Recht auf Leben (davor wurden Töchter bei lebendigem Leibe begraben) oder das Recht auf gute Behandlung. Nicht umsonst sagte der Prophet Mohammed (Friede und Segen seien auf ihm):

Der vollkommenste Gläubige ist der mit dem besten Charakter.  Die besten von euch sind diejenigen, die am besten zu ihren Frauen sind.[1] 

Genauso wie man bei tiefgründiger Erforschung erkennen wird, dass diese Vorurteile gegenüber dem Islam nicht gerechtfertigt sind, so wird man auch erkennen, dass es in Somalia andere Seiten zu entdecken gibt, als man bisher glaubte. Dass es hier von Universitäten und Schulen nur so wimmelt; dass es hier von Nutella bis Pringels fast alles gibt; ja, dass sogar (mit gewissen Einschränkungen) ein ganz normales Leben hier möglich ist (zumindest als Muslim/a) – selbst als Europäerin!
Deswegen ist es eins unserer Ziele, über das Land Somalia, das Leben dort und seine Leute aufzuklären. Da Somalia zu 100% ein muslimisches Land ist, spielt die Aufklärung über den Islam natürlich auch eine Rolle. Denn das ganze Leben, der Kalender und die Geschäftszeiten der Menschen dort richten sich nach dem Islam. So ist es für den ein oder anderen eine Möglichkeit, auch darüber mit Vorurteilen aufzuräumen.

2. Erfahrung 

Einen Teil dieser Aufklärung macht natürlich unsere eigene Erfahrung aus. Was man als in Somalia so alles erlebt, darüber könnte man ganze Bände schreiben!
Das ist wahrscheinlich auch der interessantere Teil für viele von euch, da ihr Berichte vom alltäglichen Leben aus erster Hand bekommt. So werde ich euch aus meinem alltäglichen Leben berichten, versehen mit einigen aktuellen Geschehnissen und Eindrücken.
Ebenso werden meine Co-Autorinnen ihre frischen Eindrücke über ihre Reise hierhin teilen, sobald sie soweit sind. Mit ihren unterschiedlichen Ausgangspositionen wird das sicherlich umso spannender und vielfältiger. Denn wie schon in der Sparte “Über Uns” beschrieben, haben sie alle verschiedene Beziehungen zu Deutschland und Somalia:

  • Meine somalische Freundin, die in Deutschland und England lebt und studiert: Sie war noch nie in ihrem Mutterland, jedoch ist es fest in Planung (Haus schon fertig!). Sie war anfangs der treibende Motor für diesen Blog und findet hoffentlich auch wieder Zeit dafür!
  • Asiyah, die deutsche Muslima mit ihrem somalischen Mann und “Germali-Kindern”: Sie war letztes Jahr zum ersten mal in Somalia bzw. Somaliland. Und wird auch wiederkommen und berichten!
  • Fartun, die Somalierin, die in der Deutschen Schweiz aufwuchs: Von ihr habt ihr schon etwas lesen können und ihr werdet spätestens dann wieder etwas von ihr hören, wenn sie endgültig hierhin zieht.

Zusammen bilden wir das Germali-Team. Wir sprechen uns oft ab in unserer WhatsApp Gruppe und beraten so dies und jenes, was mit unserem Blog zu tun hat.
Ich freue ich mich riesig, sie alle mit im Boot zu haben.

3. Motivation

Ein anderer Aspekt unseres Blogs liegt darin, in vielerlei Hinsicht zu motivieren. Zum Einen wollen wir ganz vielen Menschen die Möglichkeit geben, ihren Horizont zu erweitern. Denn Reiseberichte zu lesen ist annähernd so bereichernd wie selber zu reisen! Und wer kommt schon mal so eben nach Somalia?!?
Auch möchten wir andere Menschen motivieren, in Somalia zu investieren oder auch mit Spenden zu unterstützen. Ja, Somalia befindet sich im Aufbau, ob ihr‘s glaubt oder nicht!

Somalia ist wie ein unentdeckter Schatz, den es lohnt, auszubuddeln!

Zudem möchten wir andere „Germali‘s“ dazu aufmuntern, ihr Land besser kennenzulernen, eventuell zu Besuch zu kommen oder sogar ganz zurück zu kommen! Teilweise kennen sie nämlich ihr Ursprungsland selber nicht mehr richtig, schämen sich eventuell sogar für die Armut dort usw. Denn sie selber kennen oftmals auch nicht viel mehr als “Negativbilder” aus den Medien. Oftmals unterstützen sie auch zurückgebliebene Verwandte finanziell (wieder ein Zeichen der Armut- das heißt, Vorurteil bestätigt!?).

Und last but not least möchten wir andere muslimische Geschwister motivieren, ebenfalls Hijrah hierhin zu machen (d.h. auszuwandern). Denn wer vor dem stetig wachsenden Islamhass in Deutschland flüchten will, findet hier eine gute Option, seine Kinder in einem islamischen Umfeld großzuziehen. Dafür muss man sich natürlich etwas auskennen im Land, denn es gibt natürlich immer noch gefährliche Orte. Aber für solche Informationen sind wir (in shaa Allah) auf Anfrage auch da. Und richtig sicher ist es in dieser Welt sowieso nirgends mehr.

Für Fragen jeglicher Art stehen wir gerne zur Verfügung!

Khalisa von den Germali‘s

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